Spendenaufruf für den Streik in Deggendorf

„So soll die ganze Welt erfahren, wie Deutschland die Einwander*innen behandelt.“

Am 15. Dezember 2017 sind 209 Menschen aus Sierra Leone im Deggendorfer Abschiebelager in einen „Streik der geschlossenen Türen“ getreten.
Auslöser des Protestes war die gewaltsame Abschiebung eines Mitbewohners am selben Tag, die in letzter Minute am Flughafen gestoppt wurde.

Der Protest richtet sich gegen (Dublin-)Abschiebungen und die rassistischen Zustände im Lager: Aus Protest verweigern die streikenden Kinder und Jugendlichen den Deutschkurs-Besuch, da ihnen der Zugang zu öffentlichen Bildungseinrichtungen verwehrt ist. Die Erwachsenen verlassen die Unterkunft nicht und bestreiken die 80-Cent-Jobs.

Vonseiten der Stadt Deggendorf wird der Protest kleingeredet und lächerlich gemacht, Solidarität zeigen nur wenige Akteur*innen. Nichtsdestotrotz fand am 20. Dezember eine lang angelegte Demonstration der Streikenden durch Deggendorf statt – vorbei an all jenen Behörden, die den Menschen ohne deutsche Staatsbürger*innenschaft das Leben zur Hölle machen.

Nach der Demonstration wird der Streik definitiv weitergehen und dafür werden dringend Spenden und Unterstützung vor Ort benötigt. Bitte schaut vorbei und fragt nach, was ihr tun oder vorbeibringen könnt, und/oder lasst ein paar Euros auf u.g. Spenden-Konto. Jeder Betrag ist ein Zeichen der Solidarität!

Name: refugee strike / GLS Gemeinschaftsbank eG / IBAN: DE97 4306 0967 8211 8888 01 / Stichwort: Solidarität mit Deggendorf…UND INFORMIERT EUCH WEITERHIN AUF…

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